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Gebrauchsprüfung am 2. und 3. Oktober 2010 in Dörentrup eine GP ist für den Führer, seinen Hund und für den Veranstalter eine grosse Herausforderung. Der Hund muss mindestens ein Jahr lang vorbereitet werden. Gehorsam, Stöbern, Bringen, Wasserarbeit und Schweißarbeit erfordern intensive Vorbereitung. Der Veranstalter muss für ausreichende Waldflächen, geeignetes Gewässer und Feld sorgen. Die Richter müssen rechtzeitig bestellt werden, Schweiß für die Fährten, ein Stück Schalenwild und geeignete Enten müssen besorgt werden. Wenn dann alles vorbereitet ist, vier Führer sich mit ihren Hunden angemeldet haben, dann ist es sehr schade, wenn kurz vor der Prüfung die Absagen kommen. Eine Hundeführerin die ihren Hund als Verweiser gemeldet hatte, konnte wegen eines Unfalles nicht führen. Die zweite Absage kam dann am Prüfungsmorgen. Die Hündin war scheinträchtig und verweigerte die Arbeit. Mit den restlichen zwei Hundeführern fuhren wir ins Revier, wo beide die Schußfestigkeitsprüfung ohne Probleme bestanden. Da wir bereits auf der Feldmark waren, sollte die Federwildschleppe anschliessen. Zum Entsetzen des Führers und der Richter nahm der Rüde am Ende der Schleppe das Schleppwild nur kurz auf, lies es wider fallen und kam ohne Wild zum Führer zurück. Nach Aussage des Hundeführers war das sein sicherstes Fach. Nun hatten wir nur noch einen Hund und hofften, dass wenigstens “Carli“ die GP schafft. Bei den Schleppen und den kleinen Waldfächern zeigte Carli, dass er sauber durchgearbeitet war. Die Leistungen am Wasser waren nur ausreichend. Mit einer guten Arbeit auf der Schweißfährte am Sonntagmorgen bestand Carli dann die GP und mit einem dritten Preis.
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